Das Berliner Startup AhaOho ist vor wenigen Wochen mit einem Grußkartenservice still online gegangen. Nutzer können echte Grußkarten (ab 1 Stück) mit eigenen Fotos und Texten bedrucken und per Post an Freunde oder Verwandte versenden lassen. Das Versanddatum kann individuell festgelegt werden. Eine Postkarte kostet 2,20 € zzgl. 0,54 € Versand.
Bestellprozess und Motivekatalog sollen in den kommenden Wochen weiter verbessert werden. Ich wünsche den Gründern schon mal viel Erfolg.
P.S.: Bin gespannt, ob man in Zukunft selbst gestaltete Grußkarten in einem Shop speichern und auf der eigenen Webseite zum Verkauf Verschicken anbieten kann. Dann hätte man so eine Art Spreadshirt für Grußkarten.
Die EU sponsort pädagogisch korrekte Autoquartettkarten mit den schlimmsten Öko-Schüsseln. Klare Gegenreaktion: Das Dreckschleuder-Quartett ab 3 Liter Hubraum. Viel Spaß!
Moinsen! Ich werde morgen die Online Marketing Lounge in Berlin besuchen. Die Teilnehmerliste liest sich vielversprechend. Freue mich auf gute Gespräche.
Ich liebe Google Notebook. Ich nutze es täglich, um kurze Textabschnitte, markante Überschriften oder Zitate aus Webseiten abzulegen. Gut, dass sich Notizen jetzt auch labeln lassen, denn das macht sie endlich einfach kategorisier- und wiederauffindbar.
PS: Schade nur, dass vergebene Tags dem Betrachter eines öffentlichten Notebooks noch nicht als klickbare Stöberhilfe angeboten werden.
Joel Berger ist neuer Managing Director MySpace Deutschland. Joel ist ausgewiesener Musikexperte und war zuvor für Neue Medien bei MTV Networks und Sony Music zuständig. Ich wünsche einen guten Start und viel Erfolg! Wer ihn kennenlernen möchte, wird z. B. auf den Medientagen München Anfang November die Gelegenheit haben.
Für bessere Performance und weniger Stress: Die “Not-To-Do”-Liste für Netzarbeiter. Sie enthält einfachste Regeln, die man sich nur immer mal wieder vergegenwärtigen muss. Meine Favoriten sind die Punkte 5 und 6 ;)
Do not answer unrecognized phone calls
Do not e-mail first thing in the morning or last thing at night
Do not agree to meetings or calls with no clear agenda or end time
Do not let people ramble - forget “how’s it going?” and embrace “what’s up?”
Do not check e-mail constantly - “batch” and check at set times only
Do not over-communicate with low-profit, high-maintenance customers
Do not work more to fix overwhelm - prioritize
Do not carry a cellphone or Crackberry 24/7, seven days a week
Do not expect work to fill a void that non-work relationships and activities should
Wegen des Personalmangels in der Urlaubszeit muss Spreadshirt-Fotograf Lutz schon sehr verzweifelt gewesen sein, als er mich zum Modeln für laFraise breitschlug überredete ;)
Ausbaumel-Tipp für freie Kreative, Medien- und Internetakteure: Am letzten Augustwochenende findet das 9to5-’Wir nennen es Arbeit’-Camp in Berlin statt.
Coole Aktion für registrierte Mitglieder von autoki.com: Wer 10 Freunde erfolgreich eingeladen hat, bekommt einen Satz mit 100 Autoquartett-Karten mit der eigenen Karre drauf - kostenlos!
Die Quartett-Karten (top Quali) sind vollständig customized. Vorne: Marke, Model, Besitzer, Landesflagge, Bild des Autos, Leistungswerte, Baujahr und Kilometer. Hinten: Name, Anschrift und E-Mail. Die Karten können also auch als Vistenkarten benutzt werden. Ziel ist es zudem, Karten mit anderen Usern zu tauschen, bis man ein komplettes Spiel zusammen hat.
Die reboot Konferenz in Kopenhagen war wie auch schon im letzten Jahr einer meiner schönsten Trips des Jahres. Die reboot ist ein Zusammentreffen von Designern, Entwicklern, Internet-Visionären, VC’s, Unternehmern und Salespersons - Letztere meist inkognito ;). Dabei kommt die Veranstaltung ohne herauszustellende Highlights aus. Die Veranstaltung selbst ist das Highlight. Und Kopenhagen ist eh der Hammer - eine der coolsten Städe Europas finde ich. Hinzukommt, daß die Dänen ja die glücklichsten Menschen der Welt sind. Und feiern können sie auch. Alles zusammen ist hoch ansteckend.
Zur reboot:
Den Eröffnungsvortrag muß man dann vielleicht doch mal hervorheben. Tor Nørretranders (”Civilisation 2.0″) hat den Teilnehmern mit seiner mit aussergewöhnlichen Präse erstmal ordentlich den Kopf verdreht. Zitate wie “Sex is the origin of all that is noble” oder “Save the world and get sex” hallten lange nach.
Ebenso unterhaltsam der Vortrag “Happiness is subversive” von von Alexander Kjerulf, dem selbst ernannten ‘Chief Happiness Officer’ und Autor des Buches “Happy Hour is 9 to 5″. Kernaussage: Wir tendieren dazu, nicht zu wissen, was uns glücklich macht. Dashalb wären wir alle “Goalaholics”. D. h. wir stecken uns immer wieder neue Ziele, sobald wir merken, daß das Erreichen der alten Ziele uns nicht glücklich gemacht hat. Alexander nannte das “The Happiness Trap”.
Das Zitat des Tages kam von Jyri Engeström (Co-Founder des Microblogging-Service jaiku) in seinem Vortrag über Neue Trends im Social Web: “Virality comes from Innovation“
Zwischen den Vorträgen traf man interessante Leute und Bekannte. Ein paar Fotos:
oben v.l.n.r.: Christian Leybold (BV Capital), ego, Nico Lumma (shoppero) und Ton Zijlstra (Proven Partners). Ton raucht übrigens gerne Zigarren. Ferner hat seine Company eine weltklasse-Claim: “Reducing Complexity, Creating Space”.
Mitte: Morten Lund (Unternehmer & VC; übrigens “Early Contributor” seinerzeit bei skype). Rechts: Felix Petersen (Plazes)
oben: Ross Mayfield (Co-Founder & CEO Socialtext) mit lässigem Wiki-Shirt
Gute Orga, schnelles WLAN und teils gute Vorträge. Wirklich Neues gab es nicht beim next07, um so interessanter fand ich die persönlichen Gespräche.
Hier ein paar Kongress-Notizen:
Die Definition des Tages kam von Dr. Norbert Bolz (TU Berlin): „Long Tail Business bedeutet, dass selbst absurdeste Nischen bewirtschaftbar werden“.
Die Predigt des Tages hielt trnd-Überzeugungstäter Marting Oetting. Er brach eine redegewaltige Lanze für Mund zu Mund Propaganda. Was für ein energischer und emotionaler Vortrag! Märkte sind Gespräche - Martin, wir folgen Dir!
Mit der Zahl des Tages provozierte Gregor Hochmuth (Hasso Plattner Ventures) die anwesenden Vermarkter-Schwergewichte wie Heiko Hebig von Burda: 92 % (sei der Anteil der User, die Onlinewerbung sofort wegschalten würden, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten)
Mein kuriosester Gesprächspartner des Tages:Max Hubertus (Foto rechts) von mymuesli.com. Custom Made Müsli online bestellen … Haha, sehr originell!
Startup des Tages war dieSocial Shopping Platformshoperro von Nico Lumma. User können hier Produktempfehlungen schreiben und an den Verkaufserlösen mitverdienen. Dabei können die Leute Ihre Empfehlungen in Form kleiner Produktbanner auch auf Ihren Blogs oder Homepages einbinden und dafür werben. Achtung, Jargon Update: Bei shoppero heißt das jetzt „Adgets“ statt „Widgets“!
Den Vortrag des Tages hielt Lukasz Gadowski. Seine unkonforme, ablenkende, schnell springende und unterhaltende Vortragsart begeisterte die Leute, nur der arme Moderator konnte nicht immer folgen. Statt die eigentliche Vorgabe „Me Businesss im Social Shopping“ zum x-ten Mal breit zurollen, überraschte Lukasz u. a. mit einer interessanten Lagebewertung der Startup-Szene, beschrieb Eigenschaften erfolgreicher Gründerteams, erklärte noch einmal, warum Spreadshirt nicht Web2.0 ist und gab gar Einblicke in eigene Beteiligungen wie amiando, hitflip, autoki, imedo oder epuls.pl.
Pandora.com (personalisierbarer Musikstream des “Music Genome Project”) wird in Europa rechtlich in die Knie gezwungen. Ab sofort sind IP-Adressen ausserhalb der USA gesperrt. Sehr schade. Mashable kommentiert: NOOOO!
Ich habe Pandora gerne als Ergänzung zu last.fm genutzt. Pandora hat wirklich verblüffend gute, auf den eigenen Geschmack zugeschneiderte Streams ausgegeben.
GWP hat ja kürzlich den Anzeigenvertrieb für studiVZ übernommen und erstmals komplette Mediadaten für das Studentennetzwerk rausgegeben. Dabei erweiterte GWP unser deutsches Online-Werbe-Glossar um eine meines Erachtens neue Wortschöpfung: Die Mindestwerbepause :)
Gemeint ist der zeitliche Mindestabstand bei der Plazierung von zwei oder mehreren ’studiVZ-Telegrammen’ durch den selben Anzeigenkunden. Klar, macht ja auch Sinn, Monotonisierung, Werbespam und so - dennoch finde ich das Wort ‘Mindestwerbepause’ als solches zum Schmunzeln.
So heisst das ungewöhnliche Flirt-Konzept von Maya Lotan. Einst als Studienprojekt geplant, ist UrbanSeeder jetzt nach zweijähriger Entwicklungsarbeit im private beta modus live gegangen.
Das Konzept dahinter gibts hier zum Nachlesen. Oder du lässt es dir in diesem Video von Maya charmant erklären.
… ist das selbstironische Team-Shirt der General Online Research Conference (26.-28.3. in Leipzig): “We´re all doing Online-Research … but I havn’t the faintest idea what it actually means.”
Mist! Hallenfussball ist eben nichts für Grobmotoriker. Wenigstens war der Arzt cool und hat mir noch während der Behandlung meine Röntgenbilder per E-Mail zugeschickt:
Zum Glück sind die Knochen heile geblieben. Vielleicht klappts ja doch noch mit der Teilnahme an der Ivy League 07 Ende Mai. Im letzten Jahr hat es die Spreadshirt-Jahrhundertelf immerhin bis ins Viertelfinale geschafft.
Mit mindmeister gibts endlich ein webbasierendes Tool zum einfachen strukturieren von Ideen oder Projekten, dass verbreiteten Softwarelösungen wie Freemind oder Mindjet vom Funktionsumfang her nicht wesentlich nachsteht. Maps lassen sich nun sharen und ortsunabhängig bearbeiten. Wenn mehrere User gleichzeitig eine Map editieren, springt die Anwendung in den “Real-Time Brainstorming Modus”.
Das “Ecosystem” als selbstorganisierende Infrastruktur sozialer Netzwerke gehört ja so zu den gefühlten ‘Top 10′ der Web2.0-Lieblingsbegriffe. Hier eine witzige Simulation.
Yahoo Pipes ist ein klasse Tool für Nicht-Programmierer finde ich. Binnen 5 Minuten lassen sich mit ein paar Klicks und Copy-Pasts eigene kleine Mashups bauen. Das ganze geht super einfach über so eine Art grafischen Ajax-Baukasten.
Habe mir hier mal folgendes Feed zusammengestellt:
“Websuche eingegrenzt auf Seiten, die Lukasz mit einem bestimmten Tag in seinem del.icio.us-Account gebookmarked hat.“ Zum Feed
Diese und mehr Shirt-Sprüche sind für VZ-Junkies seit heute im Gruschelshirt-Designer (siehe Salon) erhältlich. Eigenkreationen erlaubt. Vorschlag: “Ich wurde geHoltzt!”